Sippengeschichte

Sippengeschichte

Hallo liebe Gäste des tänzelnden Ponys, hier in Bree. Ich Salovan von Eregion wäre kein guter Geschichtenerzähler, würde ich Euch die Geschichte der Faust von Ered Luin vorenthalten. Also merket auf und folget den Worten, welche ich euch zu berichten weiß.

 

Saruman wurde um das Jahr 1000 D.Z. mit vier weiteren Istari, darunter Gandalf von den Valar nach Mittelerde geschickt, um dort Sauron zu überwachen. Während er jedoch über Sauron Nachforschungen anstellte, wurde er mehr und mehr von der Macht des eines Ringes verführt und wollte ihn finden und für sich selbst nutzen.

 

Mit der Zeit wurde Sauron nicht mehr so stark überwacht. Der große Stern Gondors sank langsam und auch die Anzahl der Elben ging immer weiter zurück.

 

Die letzten einflussreichen Elben, wie Elrond und Galadriel und die Istari, die zusammen den weißen Rat bildeten wurden durch Saruman über die Gefahr, die von Sauron ausging geblendet, so dass sie lange nichts unternahmen. So gelang Sauron, sich allmählich wieder zu erholen, bis er schließlich so stark war, sich wieder nach Mordor zurückzuziehen und seine Feste Barad-Dur wieder zu errichten. Menschenvölker, wie die Haradrim und Ostlinge stellten Truppen zur Verfügung. Teils lag es daran, dass diese Völker Sauron fürchteten und sich ihm anschlossen um nicht selbst vernichtet zu werden, teils wollten diese Menschen aber auch selbst Gondor. Gegen das die Haradrim schon seit langem Krieg führten, auslöschen.

 

Sauron wollte zu Beginn den einen Ring, mit dessen Hilfe er wieder Macht hätte, alle zu unterjochen, durch sein Heer zurückfordern. Auch schlug sich Saruman zu Beginn des Ringkrieges anscheinend auf Saurons Seite, beide waren nun mit den freien Völkern verfeindet. Insgeheim jedoch konkurrierte er mit Sauron und wollte den einen Ring für sich selbst. An Sarumans Seite kämpfte ebenfalls hauptsächlich Orks und Uruk-Hai, aber auch die Menschen aus Dunland, die sich ihm angeschlossen hatten, da er sie mit Waffen und Rüstungen unterstützte.

 

Das Königreich Gondor, das seit Jahrhunderten von seinem Truchsess regiert wurde und dennoch immer auf seinen rechtmäßigen König wartete, war nun nicht mehr so stark wie zu seiner Blütezeit. zu Beginn der Mitte des Dritten Zeitalters. Jedoch hatte es in Rohan einen starken Verbündeten gewonnen. Die beiden Menschenkönigreiche waren durch einen Schwur seit Mitte des Dritten Zeitalters verbunden, der gegenseitige militärische Unterstützung zusagte. Zwischen den Kriegsparteien, den Elben aus Lothlorien, Thranduils Waldelben aus den Düsterwald, den Zwergen vom Erebor und den Menschen aus Thal, bestand keine oder nur lose Bündnisse, auch wenn alle dasselbe Ziel hatten, ihren Freiheitsstatus zu verteidigen und zu behalten.

 

Zu diesem Zeitpunkt strebte eine junge Schar Kämpfer, Töchter und Söhne großer Kämpfer längst vergangener Zeit nach dem Ziel gegen die Schergen Sauron´s, für die Freiheit zu kämpfen. Einklang und Harmonie in Mittelerde. Kämpfer verschiedener Rassen welche es sich zum Ziel gesetzt haben dem Joch der Unterdrückung die Stirn zu bieten. In kleinen Scharmützeln in den Wäldern, Furten, Feldern und Wiesen rund um Breeland stießen immer mehr Kämpfer zu der kleinen Gruppe um ihren Anführer Bengrim hinzu. Immer und immer wieder wurde die ausgestreckte Faust gen Himmel zum Erkennungszeichen und Gruß unter den Widersachern Saurons.

 

So ergab es sich, dass Bengrim aus der Gruppe seiner Mitstreiter die 7 Erfahrensten heraussuchte und sie zu Offizieren ernannte. Sie sollten von nun an die Sippenspitze einer neuen Sippe sein, eine Sippe die es mit ihm zusammen zu führen galt. Die Faust von Ered Luin. Ja so nannte er sie. Faust von Ered Luin wegen der Grußes der Erhobenen Faust und wegen seiner Herkunft als Zwerg aus den Ered Luin. Eine Sippe zu trotzen gegen die Mächte Saurons. Er hatte es endlich geschafft eine Sippe aufzubauen nach den Vorbildern aus längst vergangenen Zeiten um einen Teil des Friedens in Mittelerde wiederherzustellen. Als Unruhen in Mittelerde herrschten und die Kämpfe in Moria begannen, zog sich Bengrim aufgrund seines Alters zurück und starb einsma in seiner Heimat. Die neue Führung sowie viele Fäustlinge zogen aus um auf den verschiedenen Schlachtfeldern in Moria zu kämpfen. Durch die vielen Kampfherde in Moria wurde die Faust von Erd Luin eine schwere Prüfung auferlegt.

 

Meinungen innerhalb der Faust drifteten auseinander, die neue Führung und einige Fäustlinge schlossen sich anderen Gemeinschaften an. Die Faust war kurz vor der Zerschlagung. Jedoch als die Hoffnung schon fast verloren war sammelten sich die übrig gebliebenen treuen Anhänger der Faust von Ered Luin und setzten erstmal einen Truchsess ein. Sein Name war Kalibenali. Kalibenali gelang es in kurzer Zeit die Faust erneut zu altem Glanz zurück zu führen. Die Mitglieder der Faust dankten ihm mit etwas, was schon immer sein innigster Wunsch war. Sie wählten Kalibenali zu ihrem neuen Anführer und übertrugen ihm offiziell die Führung der Gemeinschaft. Jahre vergingen bis Kalibenali selbst sich aus den reihe der Kämpfenden zurück zog und die Leitung der Faust an ältesten der Offiziere und einen alten Weggefährten Bengrims, an Horistas, übergab. Heute erstrahlt die Faust in altem Glanz. Ich selbst habe die Gruppe unerschrockener Kämpfer eins getroffen auf meinem Weg nach Moria. Selten sah ich eine derart gewaltige Macht an Freundschaft, Hoffnung und Geborgenheit. In meinen Augen eines jedes Einzelnen der 100 Kämpferinnen und Kämpfer sah ich die Strahlen des Mutes wie der Phönix der aus der Asche steigt um stärker zu sein als je zu vor.

 

Ich sage Euch, meine lieben Zuhörer, Reisende und Bauern – wollt Ihr Schutz und Freundschaft. So schließt Euch den Reihen um Horistas und dem Rat der 7 an. Um zu kämpfen gegen das Böse, um den Frieden im Mittelerde wiederherzustellen.

 

Dies war meine Geschichte über die Ereignisse und Zusammenkunft der Faust von Ered Luin glaubt sie oder bestreitet sie, jedoch – seid ihr in Not so haltet Ausschau nach dem schwarzen Banner mit der golden gekreuzten Faust – Der Faust von Ered Luin. Dort werdet ihr immer Zuflucht finden und Hilfe bekommen.

 

So wahr mein Name Salovan von Eregion ist, möge diese Geschichte nicht stimmen so soll ich für immer schweigen und in Einsamkeit den Rest meines Weges in des Reich des Himmels alleine gehen. So steht es geschrieben so soll es sein, so wird es geschehen.

 

Denkt immer daran – Ihr seid da draußen nicht alleine. Die Faust ist so allgegenwärtig, auch wenn man sie nicht sieht so ist sie immer da.

 

Einigkeit ist unsere Stärke – Unsere Stärke ist Deine Macht.

 

 

Salovan von Eregion – Sohn des Madravoran – Diener Barahirs

 


Startseite Zurück zur Seite Über die Faust